Genie3-
Bei genauer Betrachtung erkennt man,daß das genie ausschließlich ein Produkt der Gesellschaft ist,daß Talent oder Veranlagung praktisch keine Rolle spielen.Gemeint ist,es sind immer und jederzeit genügend Menschen mit der Veranlagung zum großen genie da-aber nur und ausschließlich die Gesellschaft weckt von den vielen hundert Berufenen einige wenige aus-und macht sie zu Titanen.Oder wie unsere Zeit es tut-sie läßt sie allesamt friedlich schlafen.Bzw verschleißt sie als Buchhalter oä.-
Die Geselllschaft muß nach bspw prachtvollen Bildern dürsten-wie es die Renaissance tat-das weckte dann eine beispiellos große Zahl von malenden Genies auf.Oder will jemand etwa behaupten,die Erbanlagen der Italiener wären seitdem derartig verhunzt worden,daß es keine Veranlagungen mehr gibt? Das ist erbbiologisch offenkundig Unsinn.-
Deutschland dürstete einmal nach großen Geistern und berauschenden Komponisten-und brachte in einem Jahrhundert eine völlig unglaubliche Zahl davon hervor.-
Und danach?-Es ist ja schon peinlich,was sich da tut.Peinlich auch deshalb,weil es deutlich demaskiert,daß unsere Gesellschaft in Wahrheit die großen Geister völlig schnurz sind.-
Ausschließlich und nur die Gesellschaft macht Genies.
Natürlich kann die Gesellschaft aus Unbegabten keine genies machen.Es muß also beides zusammenwirken-und da es Veranlagte in großen Gesellschaften wie Deutschland-immer zu hunderten gibt-ist in der Praxis einzig und allein die Gesellschaft entscheidend,wieviele davon den Durchbruch schaffen.-Nur und nur die Gesellschaft macht Genies.-
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,Kampfdenker
mein Kulturtip:
www.aarborg.de
Juan Marks-Genie des Transmorphismus