Gesundheitsprämie
Das deutsche Krankenkassensystem ließe sich mit wenigen Handgriffen in ein hocheffektives System verwandeln.-
Der große Unterschied zur KFZ-Versicherung ist der,daß diese kostendeckend ist-und daß die Leute sie auch selbst aufbringen können.-Oder sie können auf das Auto verzichten.- Das ist bei der Gesundheit nicht der Fall.-
Mit dem hier vorgestellten Modell wird zum einen ein effektiver Wettbewerb zwischen den Kassen organisiert-gleichzeitig zahlt der Bürger aber nur Prämien,die seiner Leistungsfähigkeit entsprechen.
Dies Modell ist allen bekannten Modellen weit überlegen-und es ist kompatibel mit allen Modellen aller Parteien.-
Die Prämien,die der Bürger zahlt,werden vollständig entkoppelt von den Beiträgen,die die Kassen bekommen.Damit ist eine soziale Gestaltung der Prämien nach Belieben möglich.- Trotzdem können die Kassen kostendeckende Prämien erhalten.-
Ich glaube,auf das folgende Modell könnten sich SPD und CDU leicht und schnell einigen-
Ebenso wie übrigens CDU und Grüne und FDP. -
Der bisherige Wettbewerb über Werbung und Klinkenputzen kann beibehalten werden.Er bewirkt ja letztlich ebenso einen Wettbewerb über den Preis-ähnlich wie eine Versteigerung.
Wenn das Finanzamt einen Teil der Prämie bei sozial Schwachen zahlen soll,gibt es eigentlich keinen Grund dafür,daß das Finanzamt nicht generell alle Prämien zahlt-für alle.-Das sieht Herr Seehofer mW genauso.--
Und auch alle Prämien einzieht-als Teil der Steuern-bei minimalem Verwaltungsaufwand.-Man kann auch die Zahlung der Versicherten an die Kassen direkt beibehalten,das wäre aber eigentlich unwirtschaftlich.-
Es gibt gar keinen Grund,daß man nicht die gesamten Gesundheitskosten über Steuern abrechnet,wenn man letztlich die Prämien nach Leistungsfähigkeit der Bürger festsetzen will.-Man kann aber auch weiterhin die Bürger einen Teil der Prämie selbst bezahlen lassen-den Rest vom Finanzamt.-
Das Finanzamt würde also jedem Bürger die Prämie zur Steuer oa hinzurechnen,die sich aus seiner finanziellen Leistungsfähigkeit ergibt.Dies wäre völlig unabhängig von den Prämien,die das Finanzamt an die Versicherungen zahlt.
Und das ist der entscheidende Gedanke.-
Was die Versicherungen letztlich bekommen,sollte nur abhängen von dem Risiko des Einzelfalls.-
Die Kasse bekommt also bspw für einen Chronisch Kranken Euro 2.236,-- pro Monat-also eine statistisch kostendeckende Prämie,dieser Kranke selbst zahlt aber nur Euro 132,70 Prämie nach seiner finanziellen Leistungsfähigkeit.-
Wie kann man dann Wettbewerb herstellen zwischen den Kassen?-
Man könnte diese-bei feststehendem Leistungskatalog-die einzelnen Versicherten quasi ersteigern lassen.Dh,die Kasse,die am wenigsten verlangt,versichert den Ersteigerten.Der Nachteil ist,daß die Versicherten dann keinen Einfluß mehr haben,wo sie versichert sind.-
Das ist-bei gleichen Leistungen- eigentlich ziemlich wurscht,aber da wird sich Widerstand prinzipieller Natur regen.-
Den kann man aber vermeiden.Die Versicherten hätten das Recht,diese Versicherung,die sie ersteigert hat, abzulehnen.Sie könnten also auf die Versicherung ihrer Wahl gehen,die bspw 20 Euro pro Monat mehr verlangt hat.Diese 20 Euro müßten sie dann aber selbst ans Finanzamt abführen.Das wäre der Preis der Freiheit.-
Man kann auch weiterhin die Kassen um ihre Kunden buhlen lassen.Jedoch wird die Prämie,die das Finanzamt für den Bürger zahlt, durch die Versteigerung ermittelt.Dem Bürger steht also die Prämie der preiswertesten Versicherung für ihn zu-wählt er eine andere ,muß er die Differenz selbst bezahlen.-
Also wenn er sich an der Haustür überreden läßt,bei der Bad Pyrmont abzuschließen,die Kasse Kleckersdorf in Kenntnis seiner Daten aber ihn 20 Euro billiger versichern würde,muß er die 20 Euro Differenz selbst aufbringen.-
Die Altersrückstellungen müssen per Gesetz an die neue Kasse übergehen.-Es ist ja auch nur logisch,daß eine Kasse die Altersrückstellungen für einen Bürger gar nicht mehr benötigt,wenn dieser Bürger diese Kasse verläßt.Das sind sonst windfall-profits,die verdächtig nahe an einer Verletzung des Eigentums liegen.-
Es ist doch der Versicherte,der durch überhöhte Prämien diese Rücklagen bezahlt hat.-
Hierzu müssen sie möglicherweise standardisiert werden.
Für jeden Versicherten wäre quasi ein Konto anzulegen -Prämien ,Rücklage usw.
Dadurch wird eben erreicht,daß die Prämien sich-genau wie bei der KfZ-Versicherung im freien Wettbewerb bilden-und damit auch kostendeckend sind.-
Gleichzeitig gibt es den Wettbewerbsdruck,der gewünscht wird.-
Und der betroffene Bürger merkt von all dem Nichts-er zahlt die seiner Leistungsfähigkeit entsprechende Prämie-plus die Differenz,wenn er sich nicht bei der billigsten Kasse versichern will.
Die Unternehmen könnte man übergangsweise so beteiligen,daß diese pro Mitarbeiter einen festen Betrag an das Finanzamt abführen-also unabhängig von der Lohnhöhe.-Oder man beteiligt sie eben anders-nach politischen Vorstellungen.Der Bürger zahlt die nach seiner Leistunngsfähigkeit festgesetzte Prämie.Von dem ganzen Verechnungsaufwand merkt er nichts.--
Dieser Verrechnungsaufwand ist aber bedeutend einfacher als das bisherige System.Weil nämlich einfach durch die Versteigerung festgestellt wird,welche Prämie fair ist für das jeweilige Risikoprofil.Der ganze Aufwand für den Risikostrukturausgleich,bei dem mit unglaublichem bürokratischen Wust mW 18 Mrd Euro pro Jahr zwischen den Kassen verschoben werden,würde entfallen.-
Und in diesem Wust bleibt nämlich der Wettbewerb auf der Strecke.-
Es gäbe nicht mehr Prämien für Unfähigkeit und Ineffizienz.
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,
Rückstellungen der Kassen- Krankenversicherung 7
Es ist doch überhaupt nicht einzusehen,daß die Kassen die Sicherheiten für ein Alters-Risiko behalten,wenn sie dies Risiko gar nicht mehr abdecken müssen,weil der Bürger nämlich diese Kasse verläßt-und sein Risisko schließlich mitnimmt-und also gar nicht mehr bei der Kasse alt wird.-
Dies dürfte eigentlich schon verfassungsrechtlich bedenklich sein.Denn die Kasse plündert den Bürger ausdrücklich mit der Begründung ,daß sie für dessen Alter Rücklagen bilden muß.-
Wenn diese Begründung wegfällt ,fällt auch der Besitzgrund für die Rücklagen weg.-Es ist im Grunde eine Unverschämtheit.
Die Kasse hat dann Rücklagen für einen Fall ,der überhaupt nicht eintreten kann.-
Daraus ergibt sich zwingend ,daß diese Rücklagen bei einem Wechsel der Kasse auf die neue Kasse übergehen muß.-
Das läßt sich versicherungsmathematisch alles sauber auseinanderdröseln - es gibt da keine prinzipiellen Hinderungsgründe.
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,Kampfdenker
mein Kulturtip:
www.juane-delia-von-hemmer.de
1.Malerin des Transmorphismus
Rückstellungen der Kassen- Krankenversicherung 7
Es ist doch überhaupt nicht einzusehen,daß die Kassen die Sicherheiten für ein Alters-Risiko behalten,wenn sie dies Risiko gar nicht mehr abdecken müssen,weil der Bürger nämlich diese Kasse verläßt-und sein Risisko schließlich mitnimmt-und also gar nicht mehr bei der Kasse alt wird.-
Dies dürfte eigentlich schon verfassungsrechtlich bedenklich sein.Denn die Kasse plündert den Bürger ausdrücklich mit der Begründung ,daß sie für dessen Alter Rücklagen bilden muß.-
Wenn diese Begründung wegfällt ,fällt auch der Besitzgrund für die Rücklagen weg.-Es ist im Grunde eine Unverschämtheit.
Die Kasse hat dann Rücklagen für einen Fall ,der überhaupt nicht eintreten kann.-
Daraus ergibt sich zwingend ,daß diese Rücklagen bei einem Wechsel der Kasse auf die neue Kasse übergehen muß.-
Das läßt sich versicherungsmathematisch alles sauber auseinanderdröseln - es gibt da keine prinzipiellen Hinderungsgründe.
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,Kampfdenker
mein Kulturtip:
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1.Malerin des Transmorphismus
Hier wird möglicherweise übersehen ,welchen brutalen Druck die Kassen auf Kliniken ,Pharmaindustrie usw ausüben würden ,wenn sie wirklich in einem Wettbewerb um die niedrigste Prämie stehen .-
Sie würden mit den Kliniken etwa so umspringen ,wie die Auto-Konzerne mit ihren Zulieferern.
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,Kampfdenker
mein Kulturtip:
www.juane-delia-von-hemmer.de
1.Malerin des Transmorphismus
Gesundheitsprämie
Krankenversicherung5
Die Altersrückstellungen müssen per Gesetz an die neue Kasse übergehen.-
Hierzu müssen sie möglicherweise standardisiert werden.
-Ich bin kein Versicherungsmathematiker ,aber ich sehe da keinen prinzipiellen Hinderungsgrund.-
Für jeden Versicherten wäre quasi ein Konto anzulegen -Prämien ,Rücklage usw.
Was spricht dagegen?
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,Kampfdenker
mein Kulturtip:
www.juane-delia-von-hemmer.de
1.Malerin des Transmorphismus