Nebenbei ein paar Gedankenfetzen:
Es kommt darauf an,in einer solchen Diskussion sich auf die wesentlichen bestimmenden Größen zu beschränken.Da Wirtschaft aus hunderten von Millionen sich gegenseitig beeinflussenden Größen besteht,ist eine erschöpfende Diskussion aller deatails nicht möglich.-
Irgendwo fängt dann die Ideologie an-und dann ist Ende der Fahnenstange.-
Es ist mir auch bekannt,daß durch Fernreisen Geld nach Fernost geht,das dann wieder in Form von Aufträgen an die Industrie zurückkommt-Andererseits wurden mit dem gleichen Geld auch Industrien aufgebaut,die nun unserer Industrie den Umsatz wegnehmen uswusw..-
Und nur ein Vollidiot weiß nicht,daß die Dame am Schalter von der Provison des Reisebüros dann letztlich ein paar Euro abbekommt-von 2000 Euro vielleicht 200-was für ein volkswirtschaftlicher Effekt.Wieviel Arbeitsplätze entstehen da wohl?-
Wer so diskustiert,will kein Ergebnis.Er will Recht behalten.-
-
Ein paar Gedanken vorweg:@Krüger.Wenn die Lohnkosten steigen,wird gekündigt.Das geht ratzfatz.Wenn die Lohnkosten sinken,wird nicht sofort mehr eingestellt.Ua weil eben die Einrichtung eins Arbeitsplatzes teuer ist-und weil Nachfrage ...uswusw-Mir geht es um die hinter den Millionen Einzelentscheidungen wirkenden Grund-Prozesse.Und die sind:Steigt der Lohn,wird gekündigt.-
Im übrigen fordere ich ja den Ausgleich der Lohnkürzung durch staatliche Zuschüsse bei den niedrigen Einkommen.Da herrscht ja theoretisch Konsens sogar mit der Regierung -1 Euro-job usw-
@wednesday Ich hätte einen Bedarf an Handwerkern,der hundertfach über dem liegt,was ich mir leisten kann-nur bei Fantasielosen ist das anders.-Und wenn sich oracle-Chef für 100 Mio den japanischen Kaiserpalast nachbauen läßt-dann ziegt dies,daß auch die Reichen nicht unbedingt fanatasielos sind.-
Durch die deutsche Einheit ist die Produktivität pro Arbeitnehmer um mW 30 % gesunken.Eine entsprechnde Anpassung der Löhne nach unten fand nicht statt-hätte auch zu Verwerfungen geführt.Die Folge ist aber nun einmal gnadenlos die,daß logischerweise seitdem-genau seitdem-die deutsche Wirtschaft unter einer extremen Wachstumsschwäche leidet.Seit 10-12 Jahren-also nach der Verpuffung des ersten Knalleffekts,ist Deutschland das Land mit dem geringstem Wachstum in Europa.So bitter zahlen sich logische Fehler aus.--
20 jahre lang haben die Gewerkschaften mit ihrer erkennbar blödsinnigen Politik die Arbeitslosigkeit höher und höher geschraubt-und es gibt leider Dussels,die meinen,das sei gut gewesen für die Arbeitnehmer.-
Im übrigen gibt es ja nun 1 Euro-jobs,die im Grunde doch haargenau dem entsprechen,was ich fordere.Daß der Staat hier zuschießen muß,ist klar.Ich hatte die Diskussion sinnvollerweise zunächst beschränkt auf das Angebot von Arbeitsplätzen.Und da steht nun fest,bei niedrigen Löhnen werden mehr Arbeitsplätze angeboten.Basta.-
Wenn im Osten zu wenig Arbeitsplätze entstehen,liegt dies daran,daß die Löhne zu hoch sind.Natürlich müssen die Leute dann staatliche Zuschüsse bekommen.Das hören wir doch von allen Ecken und Enden-aber gemacht wird es kaum.Und so unendlich zähflüssig.-Und die Gewerkschaften-die fordern Lohnangleichgung-das ist der schnelle Tod für den Osten.Man sieht es doch.Was soll denn noch passieren.-
Opel in Eisenach macht nicht zu,weil eben die Löhne niedriger sind.
Christoph Schlobies
Diplom-Physiker ,Kampfdenker
mein Kulturtip:
www.juane-delia-von-hemmer.de
1.Malerin des Transmorphismus