Magazin für Kultur- und Zeitkritik

Museen

Einige unmaßgebliche Gedanken zu den unterschiedlichen Konzepten der von uns hochbezahlten Museen.-Um 1900 begriffen einige Kritiker,daß man den Stil zugunsten des schönen Inhalts übersehen hatte.-

Darufhin schritt man nun zu dem Irrtum , den Inhalt zugunsten des Stils-zugunsten der reinen Aestetik zu vernachlässigen.Das Resultat waren "Kunstwerke" ohne jeden Inhalt (und damit natürlich ohne Seele,ohne Kraft,aber das haben viele heute noch nicht bemerkt.)-

Als Resultat hängen in vielen Museen immer noch die belanglosen ,reinen Dekor-Bilder etwa von Graubner, oder Barnett Newmann usw. die Liste wird durchaus fortgesetzt.-Vorweg:Die oft erlesene aestehtische Qualität dieser Werk wird durchaus nicht verkannt.Nur ist eben Dekor seelenslos-und hätte vielleicht im Kunstgewerbemuseeum seinen Platz-aber nicht in einer Bildergalerie.-

 

  Bei unserem Urteil müssen wir uns zunächst meist auf die Wiedergabe im www verlassen.Irrtümer sind also möglich.Aber nichts schadet der Kunst mehr als die gängige Indifferenz:Alles was noch nie da war,ist genial.Eine in die Luft geworfene Bockwurst wird so zum Kunswerk.  
Hamburger Bahnhof Berlin Oh Gott,was hat sich der Flick da alles andrehen lassen.Natürlich darunter auch Meisterwerke-bei Baselitz bspw ist man ja immer auf der richtigen Seite.-Und Kippenberger-der malende Journalist oder feuilletonist konnte immerhin gelegentlich malen.-

Daneben eine unglaubliche Menge an Schrott-Aesthetoschrott-oder Sinnhuberschrott,wie bspw ein Zimmer mit überdimemsionierten Möbeln.Huch-wie genial.Übrigens gab es mW in London eine riesige pädagogische Ausstellung mit dem Ziel,den Erwachsenen zu zeigen,wie ein Kind seine Umgebung wahrnimmt.Auch hier alles überdimensioniert-.OK-Als Information nimmt man das gern zur Kenntnis.Aber Kunst? Du lieber Himmel.Welch bescheidene Ansprüche.

 
Kestner-Gesellschaft Dieses renommierte Institut ließ 2005 seine untere Etage mit Schlamm füllen.Das sollte an Zwangsarbeiter erinnern,die den Maschsee trockenlegen sollten oder ähnlichen Quatsch..Man fragt sich,was der größere Unfug war.Dies Beispiel zeigt die Hilflosigkeit,die Orientierungslosigkeit bei Museumsdirektoren-wie bei Kunstkritikern uswusw.-

Dies Institut zeigte bspw an der guten Malerei von www.juane-delia-von-hemmer.de kein Interesse.na klar-der Schlamm ist mehr so ein event-so-huch-so irgendwie genial-weil-weil darauf kommt keiner.-

Es ist diese Hilflosigkeit,die bei vielen die Flucht in die Fotografie bverursachte.Daß Fotografie so in etwas das gegenteil von Kunst ist,sollte ein Mensch mit Resthirn doch eigentlich wissen.Ein Foto ist ungestaltete Realität-(wird es gestaltet,wird es zur Grafik-und hat insoweit Kunszthcarakter-wenn auch meist jammervoll kräglichen.)-

Ungestaltete Realität,das ist das,was nach Kunst verlangt.Ganz ähnliches gilt für viele Installationen.Da ist oft mehr Realität als Kunst.

 
Karl-Ernst Osthaus Museum Hagen Sammelschwerpunkt: Internationale gegenstandslose Kunst.Man glaubt es nicht- für diesen Mist wird immer noch Geld ausgegeben.Dieser seelenlose akademische Schwachsinn feiert immer noch Triumpfe-jedenfalls bei akademisch vernagelten Kustoden.--

März 2005 :Ausstellung:"Lebendiges Grau." Von dem Titel wird das tote Grau auch nicht lebendiger.Da werden sich die hart arbeitenden Menschen aber freuen,daß sie nach des Tages Arbeit sich grau in grau ansehen dürfen.-

Auch so ein Museum,das offenbar mehr der akademischen Selbstbespiegelung dient.-Dabei hat selbst Lokalmathador und Super-Aesthet Emil Schumacher im Alter wieder figürlich gemalt.

 
Kunsthalle Mannheim  

Die Kunsthalle Mannheim

bietet zwischen 18.9. und 30.12.2005

Immerhin mit Cecily Brown eine hochinteressante Ausstellung.Eine Malerin mit weichem ,flüssigen sehr breiten Pinselstrich.Ich kenne nur die Fotos.Generell erinnert das an Fetting uam. Irgenwann wird diese Art der Ausdrucks- Malerei mE ausgelutscht sein.-

Dann wird’s aber schlimm in der Kunsthalle:

Von Jaume Plesma wird bpsw ein großes Fragezeichen aus Plastik-darf man annehmen-gezeigt.Huch! Wie tiefgründig.Wie wird da die Fragwürdigkeit der menschlichen Existenz bloßgelegt.-

Oder anders:Das werte Publikum ist offenbar zu dämlich,sich solch ein Fragezeichen selbst vorzustellen-es muß dafür ins Museum pilgern.-

Ansonsten bietet die domain des Museums zu Plesma noch eine Art Barbeleuchtung mit grünen und roten Lampen -da steht nebenher ein Vogel.Möglicherweise ein bedeutsames Kunstwerk-wahrscheinlicher aber ein naturgetreuer Abguß eines Vogels.-

Was das Museum jedenfalls in der domain ankündigt,ist nur Mumpitz.-

Dann gibt’s da noch Foto-Ausstellungen die Menge zu sehen.

Gegen fast die gesamte gegenwärtige Szene-insbesondere Herrn Kaspar König- behaupte ich:Fotos sind keine gleichwertige Kunst.-

Van Gogh sagte einmal,er möchte kein Foto haben.Ich teile seine Meinung.-

Bearbeitete Fotos sind dann tw Grafik-und werden so zur Kunst.Am höchsten ist der Kunstwert,wenn vom Foto gar nix mehr übrig bleibt.-

Insgesamt bleibt also eine einzige Ausstellung,die der Cecily Brown ,die ein Museum zeigen darf-und dafür Steuergelder aufwenden.Alles übrige ist für meine Begriffe eine Unverschämtheit.-Und da steht dieses Museum ja nicht allein.-

Irgendwann ist da offenbar eine ganze Generation von Spinnern von den Hochschulen gekommen.-

Zur Klarstellung:

Ich selbst sponsore die Malerin von Hemmer.An deren Gemälde -zu sehen unter www.juane-delia-von-hemmer.de hatte die Kunsthalle kein Interesse.Ich meine,selbst eine alte Oma,die Blümchen malt,gehört eher in ein Museum als Fotos und sinnhuberischer Plastikschrott.-

Man könnte sagen:Nur weil seine von Hemmer abgelehnt wird,findet er nun diese Ausstellungen unter aller Sau.Wer aber meine ganzen Schriften liest,wird finden,daß es umgekehrt ist.Weil ich von Hemmers Malerei-und überhaupt figürliche Malerei-gut finde,fördere ich diese.-

Und Fotos,und die sehr oft erbärmlich dünnblütigen Materialinstallationen usw finde ich fast immer für Mist.Ausnahme Kienholz uam

Mumpitz sind auch schräg von der Decke hängende Garagen(Förderpreis der Nationalgalereie) -oder an der Decke geklebte Stühle und Tisch .Huch-wie originell-oder riesige Trillerpfeifen,in Formaldehyd eingetauchte Schafe oder Tigerhaie des Hern Damian Hirst uswuswusw-es kotzt einen an,es kommt einem zu den Ohren raus, diesen durchschnittlichen Mist zu sehen.-

Seit hundert Jahren wird da Dada wiedergekäut.-

Und es gibt Leute,die kriegen sich immer noch nicht ein.-

Sollen Sie.Aber im Museum-wo es um hart erarbeitete Steuergelder geht,da ist es eine Unverschämtheit-und müßte zur sofortigen Entlassung aller verantwortlichen Mittelmäßigkeiten führen.

Christoph Schlobies

Diplom-Physiker ,Kampfdenker

www.schlobies.de

mein Kulturtip:

www.juane-delia-von-hemmer.de

1.Malerin des Transmorphismus

 
Museum Abteiberg Mönchengladbach Highligt :Die dämlichen Schlitze von Fontana.Was wurde für diesen Mist ausgegeben?- Die Neuerwerbungen werden schamhaft verschwiegen.Jedenfalls Stand 20.3.2005 waren die für 2003!! zugesagten Angaben zu Neuerwerbungen immer noch nicht im internet.Muß ja schwer sein,ein paar Bildchen ins internet zu stellen.-Von Niki de St Phalle hat man ausgerechnet ein Schießbild erworben.(Wann??) Die hat fantastische Werke geschaffen-aber nein- ausgerechnet dieser blödsinnige gag mußte erworben werden-oder meinetwegen dieses Produkt gewisser psychischer Probleme.Mit solchen fatzkereien wagt man sich vor die Bevölkerung.  
Nationalgalerie Berlin Einige Anschaffungen können nur Staunen und Kopfschütteln hervorrufen.-Neben den prachtvollen Meisterwerken.-

Beispiel: die sogenannten Farbfeldmalereien.Tolles Dekor-aber mehr eben nicht.Dafür Millionen?Newman "Wir malen Kathedralen für unsere Gefühle."Ach ja? Konnte Albert Speer so etwas nicht besser?